Alpine Ski-WM 2001 in St. Anton brachte kräftigen Entwicklungsschub

Karl-Schranz-Zielstadion vor 20 Jahren: In Summe erlebten 350.000 Besucher die Alpine Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg.
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St. Anton am Arlberg – Es war eine feurige und musikalisch hochkarätige Show, die St. Anton am Eröffnungsabend der Ski-WM 2001 erlebte. 20 Jahre sind vergangen, seit Fahnenträger Hermann Maier das 27-köpfige ÖSV-Team unter stürmischem Beifall ins Stadion führte. Bundespräsident Thomas Klestil war in den Reihen der Polit-Ehrengäste ebenso dabei wie Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, Landeshauptmann Wendelin Weingartner und St. Antons Bürgermeister Herbert Sprenger.

Der Tourismusverband St. Anton nimmt das 20-Jahr-Jubiläum zum Anlass für einen Blick in den Rückspiegel. Kein anderes Ereignis habe die Entwicklung des Dorfes so sehr geprägt wie diese WM. „Mit dem Großereignis von 29. Jänner bis 10. Februar 2001 erhielt der Ort ein völlig neues Gesicht“, heißt es in der Jubiläumsaussendung des TVB. „Maßgebend dafür waren Infrastrukturprojekte wie die Bahnverlegung, das Karl-Schranz-Zielstadion sowie das Wellness- und Kongresszentrum Arlberg WellCom.“ Wichtigster Impulsgeber sei Karl Schranz gewesen. „Er hat die Bewerbung von St. Anton als Austragungsort vorangetrieben.“

In Summe haben mehr als 350.000 Besucher die Rennen live verfolgt. „Emotionaler Höhepunkt war der Slalom der Herren am letzten Tag. 60.000 Fans kamen nach St. Anton – eine Rekordmarke“, erinnert man sich beim TVB. „Gewonnen hat der 20-jährige Lokalmatador Mario Matt vom Ski-Club Arlberg.“ Sogar Russlands Präsident Wladimir Putin hatte sich unter die Besucher gemischt und Matt zur Goldmedaille gratuliert. Übrigens will sich St. Anton neuerlich bewerben – für die Ski-WM 2035. (TT, hwe)

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