50 Kilometer Burgenweg im Talkessel Landeck ohne Schilderwald

Die Burg Biedenegg ist eine der namensgebenden Wehranlagen entlang dem Burgenweg.
© TVB TirolWest/Huber

Landeck – Er verbindet fünf Burgen, ist 50 km lang – soll aber ohne neue Hinweisschilder auskommen. Heuer eröffnet der Tourismusverband TirolWest einen neuen Weitwanderweg rund um den Talkessel Landeck und Zams. Das Besondere an der Route, die durch acht Gemeinden führt, ist aber die Kennzeichnung. Man will den Schilderwald nicht weiter aufforsten, wie TVB-Geschäftsführerin Simone Zangerl erklärt. Die Wanderer werden auf dem so genannten Burgenweg digital geführt. „Wir verzichten auch auf Pano­rama- und Schautafeln und wirken so der Schilder-Überflutung entgegen“, betont sie. Derzeit werden eine App fürs Smartphone sowie eine Anwendung für den Browser entwickelt, die rechtzeitig vor dem Sommer zur Verfügung stehen sollen.

Das Projekt kostet rund 200.000 Euro – wird aber zu 100 Prozent vom Land als digitales Leuchtturmprojekt gefördert. In dieser Ausführung sei der Weitwanderweg in Tirol einzigartig, glaubt Zangerl.

Besonders ist auch, dass das Projekt über die TVB-Grenzen hinausgeht und nicht nur durch Landeck, Zams, Stanz, Grins, Tobadill und Fließ führt, sondern auch durch Schönwies (Imst Tourismus) und Pians (TVB Paznaun). Namensgebend sind die fünf mittelalterlichen Wehranlagen entlang der Strecke: Schloss Landeck, die Ruine Kronburg, die Ruine Schrofenstein, Schloss Wiesberg und Schloss Biedenegg.

Zuletzt war im Tourismusverband TirolWest der Starkenberger Panoramaweg eröffnet worden. (mr)

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