Lokalmatador Kammerlander: „Die Grantau gehört zur Familie“

Nicht nur Gold-Favorit Thomas Kammerlander ist heiß auf die „WM dahoam“. Der Ötztaler ist ab 6.2. in Umhausen gefordert.
© GEPA pictures/ Mario Buehner

Umhausen – Das Verhältnis der rot-weiß-roten Naturbahnrodler zu der Grantaubahn in Umhausen ist ohne Frage ein spezielles. Oder um es mit den Worten des Lokalmatadors Thomas Kammerlander zu formulieren: „Die Grantau gehört zur Familie.“ Der 30-Jährige könne sich sogar noch erinnern, wie beim Bau der Strecke die Bagger aufgefahren seien ...

Kein Wunder, dass der Ötztaler bei der Heim-WM ab 4. Februar als heißer Gold-Kandidat gilt. Überhaupt rechnet sich der Österreichische Rodelverband einiges aus: Bei den Doppelsitzern sorgten die Tiroler Fabian und Simon Achenrainer zuletzt mit dem Sieg im Passeiertal für Furore, auch den Rückkehrern Christoph Regensburger und Dominik Holzknecht ist einiges zuzutrauen. Bei den Damen soll die erst 16-jährige Riccarda Ruetz in erster Linie Erfahrungen sammeln. Dafür gelten Tina Unterberger und Michelle Diepold als heiße Medaillenkandidatinnen.

Die „Grantau“ präsentiert sich indes im feinen Winterkleid, auch das Covid-19-Konzept (natürlich sind kein­e Zuschauer erlaubt) sitzt. „Langsam kommt Nervosität auf, aber wir sind rennbereit“, sagt OK-Präsident Hansjörg Posch gestern. Es bleibt der bange Blick auf die Wettervorhersage. (t.w.)


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