Renaturierung am Schlitterer Gießen soll Fisch-Rückgang entgegenwirken

Die Inn-Äsche soll von der Renaturierung profitieren.
© Clemens Ratschan

Schlitters – Um die Fischbestände des Inn und seiner Zubringer steht es derzeit schlecht. Durch die Einengung des Gewässerbettes, Uferverbauungen und Wasserkraftwerke fehlt es vielen Fischarten an Rückzugsgebieten und Laichplätzen. Der Schlitterer Gießen ist ein Zubringer des Ziller. Hier will man mit einem Renaturierungsprojekt diesem Artenrückgang entgegenwirken. „Weil die Mündung nur eingeschränkt für Fische zugänglich ist, soll sie durch Baumaßnahmen nun wieder passierbar gemacht werden“, erklärt LHStv. Ingrid Felipe. Die Bauarbeiten starteten Mitte Jänner und sollen noch im Frühling abgeschlossen werden. Von den 110.000 Euro Gesamtkosten werden 40 Prozent aus Naturschutzmitteln des Landes Tirol finanziert. Den übrigen Beitrag deckt das Budget des Artenschutzprojektes „INNsieme“. Der WWF Österreich setzt sich damit gemeinsam mit dem Land Tirol, dem Fischereiverband und der Gemeinde Schlitters für einen stärkeren Artenschutz an Inn und Ziller ein. (TT)

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