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Drei Jahre nach Verschwinden in St. Anton: Hinweis zu Vermisstem entdeckt

Im mysteriösen Vermisstenfall Adrian Lukas ist ein deutscher Anwalt im Internet auf einen Widerspruch gestoßen.

Symbolfoto.
© Rehfeld

Von Thomas Hörmann

St. Anton – Was geschah mit Adrian Lukas? Drei Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden des Deutschen in St. Anton ist ein Anwalt auf eine bisher unbekannte Spur gestoßen. Und zwar im sozialen Netzwerk Facebook: „Dort hat der Abgängige einen Eintrag hinterlassen, dass er den Abend des 24. September 2017 beim Mooserwirt in St. Anton verbracht hat“, sagt der deutsche Rechtsanwalt Claus Meffert, der den Vater des 35-jährigen Lukas vertritt. Für den Juristen zumindest eine Ungereimtheit, die überprüft werden sollte. Zumal „der Arbeitgeber, mit dem sich Lukas in St. Anton aufgehalten hat, der Polizei eine andere Auskunft erteilte“. Tatsächlich findet der Mooserwirt im Ermittlungsakt keine Erwähnung. Vielmehr gab der deutsche Arbeitgeber zu Protokoll, er habe den Abend des 24. September mit Lukas im Hotelzimmer verbracht.


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