Exklusiv

Corona-Mutationen: Nun wird auch in Innsbruck sequenziert

Die Proben zur Prüfung möglicher Corona-Mutationen gingen bisher nach Wien. Seit dieser Woche sequenziert auch die Innsbrucker Virologie.

Die Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck kann bis zu 200 Sequenzierungen pro Woche durchführen.
© Thomas Boehm / TT

Von Brigitte Warenski

Innsbruck, Bregenz – Bisher hat die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften (IMBA) in Wien die österreichischen Mutationsverdachtsfälle des Coronavirus geprüft – so auch die Fälle des Clusters im Zillertal. Um verdächtige PCR-Tests aus Westösterreich auch vor Ort abzuklären, springt nun die Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck ein. „Das Bundeskanzleramt hat vorgeschlagen, dass wir die Sequenzierungen für Tirol, Vorarlberg und Salzburg übernehmen. Am kommenden Montag werden wir darüber auch mit den Landeshauptleuten sprechen“, sagt Virologie-Institutsdirektorin Dorothee von Laer.


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