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Altenheime: „Bis zu einem Normalzustand wird es noch länger dauern“

In Tirols Altenheimen wird es trotz Impfen dauern, bis es wieder zu mehr Neuaufnahmen kommt. Bedarf gibt es, Plätze auch. Die Suche nach Personal ist sehr zäh.

In Tirols Altenheimen bleibt der Alltag trotz laufender Impfungen nach wie vor angespannt.
© iStockphoto

Von Liane Pircher

Innsbruck – Tirol impft. In den Altenheimen wurden bereits 10.100 Menschen geimpft. Das hilft, damit sich in den Heimen die Situation langsam aber sicher entkrampft – unabhängig davon, wie es mit den neuen Mutationen weitergeht. Eine Normalität ist in Tirols Altenheimen dennoch noch länger nicht in Sicht: „Derzeit kann man noch keine Entwarnung geben, und vor Ende März sehe ich da auch keinen Hinweis auf eine Art von Normalität“, sagt Robert Kaufmann, Obmann der ARGE Altenheime Tirol. Die Pandemie hat vor allem den Altenheimen zugesetzt, das Personal arbeitet wie in den Kliniken seit Monaten am Limit, neues ist nicht wirklich leicht zu bekommen: „Durch die Pandemie hat sich der Mangel noch mehr zugespitzt. Das Personal ist extremst belastet. Gleichzeitig merken wir, dass es noch schwieriger geworden ist, neue Mitarbeiter zu gewinnen“, sagt Kaufmann.


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