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Kunst mit Narbe: Tiroler Kintsugi-Künstlerin gibt Scherben zweite Chance

Das ganze Leben handelt von Rissen und Bruchstellen, sagt die Tiroler Kintsugi-Künstlerin Barbara Juen-Bloéb. Sie bearbeitet mit der japanischen Reparaturmethode verschiedenste Wunden von Objekten.

„Kintsugi hat viel mit Entschleunigung zu tun – ohne den Faktor Zeit geht hier nichts“, sagt Restauratorin Barbara Juen-Bloéb.
© Juen-Bloéb

Von Liane Pircher

Innsbruck, Thaur –Begonnen hat alles mit dem kaputten Teller einer Kundin. Einer war schon repariert worden, der zweite war defekt. Als die Restauratorin sich näher mit dem Teller beschäftigte, wurde ihr erstes Kintsugi-Projekt daraus. Das ist einige Jahre her. Mittlerweile ist Barbara Juen-Bloéb, die von Porzellan, Keramik bis hin zu Stein viele Materialien restauriert, eine fixe Tiroler Anlaufstelle für die japanische Kintsugi-Methode geworden. (www.barbara-­restauriert.at)


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