4:1-Sieg in Linz: Innsbrucks „Zwillinge“ schlugen gleich eiskalt zu

Mit zwei frühen Unterzahl-Treffern legten die Haie den Grundstein zum 4:1-Pflichtsieg in Linz. Am Samstag wartet in Bratislava ein direktes Duell.

Hatten wieder ihren Spaß – Braden Christoffer (l.) und Daniel Ciampini sicherten den Sieg in Linz.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Am Freitag wäre in der Linzer Eishalle so ein Tag gewesen, an dem die Auswärtsfans den Song „Und so spielt man Unterzahl“ bereits sehr früh anstimmen hätten können. Denn man traute seinen Augen nicht, was im ersten Powerplay für die Hausherren passierte: Innsbrucks „Zwillinge“ tobten sich in Minute vier in numerischer Unterlegenheit gleich zweimal erfolgreich aus: Beim 1:0 bediente Braden Christoffer seinen Spezl Daniel Ciampini mit einem feinen Gurkenpass, das 2:0 reichte Christoffer mit feiner Einzelleistung nur 43 Sekunden später nach.

Die Haie verabsäumten es aber im ersten Drittel, entscheidend nachzulegen, und so verkürzte Brian Lebler für das Tabellenschlusslicht in vierminütiger Überzahl (Max Gerlach saß auf der Strafbank) zum 1:2 (19.).

Linz war im zweiten Abschnitt einige Male drauf und dran auszugleichen, HCI-Keeper Tom McCollum war aber stets wachsam auf seinem Posten. Und in der Offensive ließen die Haie zu viele Überzahl-Möglichkeiten liegen. Erst im vierten Powerplay des zweiten Drittels und neun Sekunden vor der Sirene war es endlich soweit: Nach Herr-Assist schnürte Liga-Topscorer Ciampini mit seinem bereits 21. Saisontreffer das 3:1.

Linz rannte im Schlussdrittel an, der starke McCollum war aber nicht zu überwinden. Stattdessen pfefferte Jan Lattner die Scheibe noch ins leere Tor zum 4:1-Endstand und dritten Saisonsieg über die Stahlstädter.

Am Samstag wird’s im Duell um Platz acht vermutlich schwerer. Bratislava feierte gestern in Villach einen 5:1-Sieg und gewann bislang alle drei Spiele gegen den HCI.


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