Vermisstes Bozner Ehepaar: Sohn (30) wegen Mordverdachts festgenommen

Langsam kommt Licht ins Dunkel: Der Sohn eines seit Anfang Jänner in Bozen vermissten Ehepaares hat sich der Polizei gestellt. Ein Geständnis gibt es aber noch nicht.

Die groß angelegten Suchaktionen im Wasser und an Land verliefen bislang erfolglos. Es wird weiterhin nach den Vermissten gesucht.
© Dolomiten

Bozen – Der Sohn des in Bozen vermissten Ehepaares wurde am Donnerstagabend festgenommen, wie das Südtiroler Nachrichtenportal ­stol.­it berichtete. Der 30-Jährige wird verdächtigt, seine Eltern getötet und die Leichen dann in die Etsch geworfen zu haben. Aufgrund neuer Ermittlungserkenntnisse sei eine Festnahme von der Staatsanwaltschaft angeordnet worden. Der Mann habe sich selbst gestellt, Geständnis jedoch keines abgegeben. Nach einer Einvernahme am Freitagvormittag wurde er in das Gefängnis gebracht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Das Bozner Paar wird seit dem 4. Jänner vermisst. Suchaktionen an Land und in den Flüssen im umliegenden Gebiet waren bisher erfolglos. Derzeit wird noch geklärt, ob die gefundene Blutspur auf einer Brücke von einem der beiden Vermissten stammt.

Am Abend des Verschwindens des Ehepaares sei der Sohn zu seiner Freundin gefahren. Dabei entstand ein 40-minütiges Zeitfenster, in welchem sein Aufenthaltsort unklar ist. (TT)

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