Am Ende kam der Tiefschlag für die Haie: 2:3-Niederlage gegen Bratislava

Auch das vierte Duell mit den Bratislava Caps brachte den Eishockey-Cracks des HC Innsbruck kein Erfolgserlebnis: 24 Stunden nach dem Sieg in Linz setzte es bei Bratislava eine 2:3-Last-Minute-Niederlage.

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Seine zwei Tore nützten beim Gastspiel in der Slowakei leider nichts: HCI-Legionär Colton Saucerman.
© gepa

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Stark, schwach, ausgeglichen – so die Drittel-Leistungen der Cracks des HC Innsbruck, die am Ende eine unglückliche 2:3-Niederlage zur Folge hatten. Für die Innsbrucker die vierte Enttäuschung im vierten Duell mit den Bratislava Capitals.

Dabei hatte alles so gut angefangen, die Haie waren bissig und voller Elan. Und weil sich US-Legionär Colton Saucerman in Minute elf ein Herz fasste und einfach mal von der blauen Linie draufhielt, zappelte der Puck im Netz der Gastgeber. Und wäre das Glück den Tirolern hold gewesen, dann hätte der Goalgetter vom Dienst, Daniel Ciampini, gleich den zweiten Treffer nachlegen können.

So folgte das schwache Mitteldrittel, in dem die Hausherren aufdrehen konnten. Allerdings begünstigt durch eine HCI-Strafe zur rechten Zeit: Bei Denis Hudecs 1:1-Ausgleich (27./PP) war Goalie Tom McCollum chancenlos, zwei Minuten später sah der HCI-Rückhalt etwas unglücklich aus (1:2, Culki­n). Dafür war McCollum danach gleich mehrmals erfolgreich zur Stelle.

Im letzten Drittel warfen die Innsbrucker noch einmal alles in die Waagschale und wurden durch Saucermans zweiten Treffer fünf Minuten vor dem Ende belohnt. Ein Konter von Bratislav­a brachte jedoch noch den Tiefschlag: Buc sah Hudec (58.) und schon war die HCI-Niederlage amtlich. Hudecs zweiter Doppel­pack en suite bedeutet­e zugleich den zweiten Caps-Erfolg innerhalb von 24 Stunden. Der HCI musste sich vorwerfen, sechs Power Plays nicht genützt zu haben.

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