LA Benedikt Lentsch verlangt Ablöse der Venet-Führung

Für LA Benedikt Lentsch (SPÖ) ist in den letzten Jahren zu viel passiert. Er verlangt eine Ablöse der Venet-Führung
© SPÖ-Tirol

Zams – Eine drastische Schlussfolgerung zieht LA Benedikt Lentsch (SPÖ) nach den Turbulenzen um die Venet Bergbahnen AG. „Es ist einfach zu viel passiert in den letzten Jahren“, blickt er zurück. Lentsch ortet „Unstimmigkeiten und fragwürdige Entscheidungen“. Aus seiner Sicht müsse die Geschäftsführung schnellstmöglich neu aufgestellt werden. Der Bogen der Fehler reiche von „überschießenden Marketingkosten, einer nicht funktionierenden Schrankenanlage am Venet-Parkplatz bis hin zum 1,4 Mio. Euro teuren Bob“. Das seien „nur einige Beispiele“ und „leider keine Kleinigkeiten“.

Die „bekannten Probleme am Berg“ müssten konsequent gelöst werden. „Wenn wir unseren Hausberg erfolgreich in die Zukunft führen wollen, brauchen wir neue Führungskräfte mit der notwendigen Dynamik in der Geschäftsleitung.“ Mit dem amtierenden Vorstand „ist das leider nicht zu machen“. Die Reaktion von Landecks Vizebürgermeister Thomas Hittler, Vorsitzender des Venet-Aufsichtsrates, fiel gestern kryptisch aus: „Das Venet-Team arbeitet. Den SPÖ-Abgeordneten kommentiere ich nicht.“ (hwe)


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