TT-Analyse: Schwindende Aufmerksamkeit für eine inflationäre Ski-WM

Medaillen-Verleihung nach dem dem Parallel-Teambewerb in Cortina d'Ampezzo.
© EXPA/JOHANN GRODER
Florian Madl

Von Florian Madl

Die alpine Ski-Weltmeisterschaft nimmt mitunter groteske Züge an. Das liegt nicht zuletzt am fehlenden Zuschaueraufkommen, das die Bewerbe wie einen Tirol-Cup aussehen lässt. Und wenn dann ein braungebrannter Rainer Pariasek die Bedeutung der Veranstaltung in schwindelerregende Höhen moderiert, stolpert der geneigte TV-Konsument über die Bild-Ton-Schere. Denn vor einem leeren Hang, auf dem sich ein paar Trainer und Funktionäre tummeln, verfällt keiner in Euphorie. Und dann noch die Fülle an Medaillenentscheidungen, deren Regeln nicht einmal den hauptberuflich damit Betrauten geläufig sind (Stichwort Parallelrennen).


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