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Tiroler Nadelhölzer sind gefragt: Haselfichte erzielte Rekordpreis

SSpezielle Fichten eignen sich für den Instrumentenbau. Bei der Versteigerung der besten Nadelhölzer Tirols erzielte ein Stamm aus Lechaschau den höchsten Betrag mit 1025 Euro pro Kubikmeter.

Der preisgekrönte Block bei der Schlägerung im Oktober.
© Gemeinde Lechaschau

Von Helmut Mittermayr

Lechaschau, Weer – Lechaschaus Bürgermeister Hansjörg Fuchs freut sich über einen kleinen Erfolg seiner Gemeinde. Er hatte im vergangenen Oktober beim Fällen einer 200 Jahre alten Fichte zwar nicht selbst Hand angelegt. Aber er unterstützt schon länger, dass die zwei Waldaufseher ein Auge auf möglicherweise wertvolle Bäume werfen – ganz im Sinne der Landwirtschaftskammer Tirol, die seit acht Jahren die so genannte Tiroler Nadelwertholzsubmission, also eine Versteigerung der besten Bäume im Land, durchführt. Am Lagerplatz der Agrargemeinschaft Weer werden die Blöcke aus ganz Tirol aufgelegt und in verschlossenen Kuverts Gebote abgegeben. Vor wenigen Tagen erzielte dann eine bei abnehmendem Mond, auf 1350 Metern Seehöhe im Brunstwald in Lechaschau geschlägerte Haselfichte den höchsten Preis. Das Gebot für den Kubikmeter lag bei 1025 Euro, der fünf Meter lange Block ging um 2025 Euro an die neue Besitzerin. Ein bislang noch nie erzielter Preis.


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