Leverkusen scheitert im DFB-Pokal an Viertligist Essen

Bayer Leverkusen hat sich am Dienstag überraschend aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Der deutsche Fußball-Bundesligist mit Aleksandar Dragovic musste sich im Achtelfinalspiel bei Viertligist Rot-Weiss Essen am Dienstagabend trotz des Führungstreffers in der Verlängerung noch mit 1:2 geschlagen geben. Die blamierten Leverkusener, die das Spiel lange dominiert hatten, stecken nach zuvor nur vier Punkten aus sechs Bundesliga-Partien in einer echten Krise.

Leon Bailey (105.) traf nach einem abgerissenen Volleyschuss von Dragovic zwar zunächst für Bayer, doch Oguzhan Kefkir (108.) und Simon Engelmann (118.) sorgten dafür, dass Essen auch im 33. Pflichtspiel innerhalb eines Jahres ungeschlagen blieb. Dabei war Leverkusen mit klaren Absichten nach Essen gereist. Nach dem Aus des Titelverteidigers FC Bayern in der zweiten Runde schien die Chance auf den Pokalsieg so groß wie lange nicht mehr.

Zwar dominierte der Vorjahresfinalist auch erwartungsgemäß, die Werkself tat sich ohne den am Knie verletzten ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger gegen den Regionalligisten im Spielaufbau auf dem sichtlich ramponierten Rasen aber schwer. Leverkusen traf dann kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch Metall. Matchwinner für die Essener war Torhüter Daniel Davari. „Wenn du 0:1 zurückliegst und dann so zurückkommst - das kann ich gar nicht in Worte fassen“, sagte der Schlussmann auf Sky.

Weiter ist auch Bayern-Bezwinger Holstein Kiel. Im Zweitliga-Duell mit Darmstadt setzten sich die Norddeutschen zu Hause im Elfmeterschießen mit 7:6 durch. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung war es 1:1 gestanden. Mathias Honsak spielte bei den Gästen durch, in der Elferentscheidung scheiterte der Wiener bei seinem Versuch dann an Kiels Torhüter Ioannis Gelios. Insgesamt 18 Spieler traten im Elferschießen an. Neben zwei Kielern verschossen neben Honsak noch zwei weitere Darmstädter.

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