Aufholjagd hält die Haie gegen Salzburg im Spiel

Die Haie drehten ein verloren geglaubtes Match in Salzburg dank starkem Schlussdrittel in einen 4:2-Sieg um und wahrten die Chance auf eine Rangverbesserung.

Ein Duell alter Bekannter – Mario Huber (r.) traf zum 2:0 für Salzburg, am Ende namen die Haie mit Clemens Paulweber (l.) aber drei Zähler mit nach Innsbruck.
© gepa

Von Alex Gruber

Salzburg – Den ersten „Schock“ hatten die Innsbrucker Haie schon gestern vor dem ersten Bully in Salzburg und am Dienstagabend zu verdauen: Denn dass Bratislava da das direkte Duell gegen Graz mit 2:1 gewonnen und den Punktestand ebenfalls auf 50 hochgeschraubt hat, macht ein Überholmanöver der Innsbrucker in den letzten drei Spielen ein gutes Stück weit unmöglich.

Nach knapp 30 Minuten 2:0 hinten

Es roch gestern in Salzburg (am Vorabend 2:4-Verlierer gegen Schlusslicht Linz) nach einem besseren Trainingsspiel. Denn neben einigen Verletzten schonte Bulls-Coach Matt McIlvane im Gegensatz zum Vortag noch einige Hochkaräter (Schofield, Joslin, McIntyre). Die Haie konnten trotz einiger Chancen im ersten Drittel durch Daniel Ciampini (12.), Braden Christoffer (15.) oder Sam Herr (16.) keinen nennenswerten Erfolg gegen „Salzburg light“ verbuchen.

Ganz im Gegenteil: Die Innsbrucker brachten im Mitteldrittel kaum einen Fuß aufs Eis. Nach einem Stangenschuss von Ex-Hai Mario Huber (26.) traf der 19-jährige Philipp Wimmer zum 1:0 (27.), das 2:0 (29.) reichte dann tatsächlich Huber im Powerplay auf Vorarbeit des 16-jährigen Gitterritters Julian Lutz (Leihgabe von Red Bull München) nach. Die Haie standen in Bestbesetzung auf verlorenem Posten, der Versuch von Cheftrainer Mitch O’Keefe, Verteidiger Jan Lattner neben Herr und Felix Girard stürmen zu lassen, schlug fehl.

Vielleicht rüttelte eine Kabinenpredigt die Haie wach: Zunächst hatte man bei einem Stangenschuss der Bullen zwar noch Glück (41.), dann stellten Jonathan Racine (44./PP) und Herr binnen von 25 Sekunden im Schlussabschnitt auf 2:2. Das Match wogte in der Folge hin und her, die Haie fanden bei aller vorangegangenen Kritik aber einen Weg zu gewinnen: Liga-Toptorjäger Daniel Ciampini tunnelte Salzburg-Goalie Lamoureux zum 3:2 (58.), Deven Sideroff traf zum 4:2 vier Sekunden vor Schluss ins leere Netz.

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