Rund 1,4 Tonnen Kokain auf Boot vor Honduras gefunden

Auf einem Schiff in der Karibik haben honduranische Fahnder etwa 1,4 Tonnen Kokain entdeckt. Sie fanden bei einer Inspektion des aus Kolumbien stammenden Bootes auf offener See 65 Bündel mit je 20 Päckchen unter einem doppelten Boden, wie die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes am Mittwoch mitteilte. Die Besatzung - sechs Honduraner und ein Südamerikaner - sei festgenommen worden. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Weil die beschlagnahmten Drogen noch nicht in einem Labor untersucht worden waren, war von mutmaßlichem Kokain die Rede. Staatspräsident Juan Orlando Hernández sprach auf Twitter von einem „schweren Schlag gegen den Drogenhandel“.

Drogenkartelle schmuggeln auf verschiedenen Transportwegen erhebliche Mengen Kokain aus Südamerika durch Mittelamerika in die USA oder nach Europa. Immer wieder gelingt Sicherheitskräften oder Ermittlern ein großer Fund.

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