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Immobilienpreise in Reutte sind sprunghaft angestiegen

In einem Jahr haben die Preise für Baugrundstücke um fast 60 Prozent angezogen. Einheimische zögern, Deutsche kaufen, sagen die Makler.

Blick von der Dürrenberger Alm in den Reuttener Talboden: Dort befeuern von der Pandemie losgetretene Geldwertsorgen die Preise für Baugrundstücke, Häuser und Wohnungen immens.
© Johann Fasser

Von Helmut Mittermayr

Reutte – „Ich bin selber überrascht, was da gerade abgeht. Das gab es in dieser Form noch nie“, sagt Heinz-Peter Strele, Immobilienmakler in Reutte. Im Großraum Reutte schnellen die Qua­dratmeterpreise sowohl für Grund und Boden als auch im Wohnungsneubau in bisher nicht bekannte Höhen. Strele arbeitet gern mit einer heimischen Baufirma zusammen und auch dort mache man Augen, wie sich der Markt gerade rasant verändere. Musste ein Interessent für ein Grundstück in Reutte selbst vor Kurzem noch rund 200 Euro pro Quadratmeter zahlen, so darf er jetzt gleich einen Hunderter drauflegen. Und mit rund 4000 Euro/m² ist man nun beim Erwerb einer neuer Wohnung dabei.


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