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Neuer Ärger um Entschädigung aus dem ersten Lockdown

Berechnungs-Chaos, Verzicht auf frühere Anträge. Experten kritisieren neue Vorgaben für Entschädigungen aus Corona-Schließungen vor einem Jahr. Kein Ministerium will zuständig sein.

Wer Verdienstentgang geltend machen will, muss nun Après-Ski-Einnahmen gesondert ausweisen. Bei den meisten Mischbetrieben sei das gar nicht möglich, kritisieren ein Anwalt und ein Steuerberater.
© iStock

Von Max Strozzi

Innsbruck – Seit fast einem Jahr warten viele Betriebe noch auf eine Entschädigung für den Verdienstentgang aus dem ersten Lockdown im März/April 2020. Der Verdienstentgang nach dem Epidemiegesetz zog sich aufgrund des damaligen Gesetzes- und Verordnungschaos in die Länge. Der Verfassungsgerichtshof musste schließlich aufdröseln, welche Verordnungen zur Entschädigung verfassungskonform waren und welche nicht. Schließlich gab das Gesundheitsministerium eine Verordnung vor, wie der Verdienstentgang zu berechnen ist. Letztlich stand erst Ende Sommer das ganze Prozedere fest.


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