Ersatz für Winter-Woodstock der Blasmusik im Brixental in Planung

Auch heuer muss das Festival abgesagt werden. Aber sowohl die Touristiker als auch die Veranstalter geben nicht auf und hoffen, dass aller guten Dinge dann auch wirklich drei sind.

Bisher gab’s nur Vorboten zum Winter-Woodstock.
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kirchberg i. T. – Es ist kompliziert. Als die Welt vor Corona noch in Ordnung war, freute man sich im Brixental riesig darüber, das Woodstock der Volksmusik für seine Winterausgabe an Land gezogen zu haben. Die Premiere im März 2020 fiel dann der Pandemie zum Opfer. Somit wurde die Premiere auf den Frühling 2021 verlegt.

Doch nun die wenig überraschende Nachricht: „Liebe Vermieterinnen und Vermieter, was vielfach befürchtet wurde, ist leider nun zum zweiten Mal eingetroffen. Leider muss auch dieses Jahr das Winter-Woodstock der Blasmusik aufgrund der Pandemie abgesagt werden“, hießt es nun in einem E-Mail-Newsletter an die Mitglieder des Tourismusverbandes Kitzbüheler Alpen – Brixental. Aus rechtlichen Gründen sei eine Absage erst so spät möglich gewesen, erklärt Toni Wurzrainer, Obmann des TVB, auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung.

Doch sowohl die Touristiker als auch die Veranstalter geben nicht auf und hoffen, dass aller guten Dinge dann auch wirklich drei sind. Es soll einen weiteren Anlauf für das Winter-Woodstock der Blasmusik geben. „Unabhängig von den aktuellen Umständen werden die Veranstalter alles daransetzen, um das Winter-Woodstock der Blasmusik nächstes Jahr von 1.–3. April 2022 bei uns im Brixental abhalten zu können“, ist in dem Schreiben weiter zu lesen.

Doch auch für den kommenden Sommer laufen breite Planungen. „Wir sind in Gesprächen mit den Veranstaltern, um ein Programm für den Sommer aufzustellen, das Corona-konform durchgeführt werden kann“, schildert Wurzrainer. Dabei sei eine der möglichen Ideen die „Woodstock Academy“. Diese könnte in der letzten Augustwoche von 22.–29.08.2021 stattfinden. Es sollen dabei Einzel- und Gruppenkurse mit hochkarätigen Blasmusikern angeboten werden und ein umfangreiches Rahmenprogramm mit allen namhaften Musikern aus der Blasmusikszene stattfinden. „Es ist aber noch nichts fix, es laufen noch die Gespräche“, steigt der Obmann noch etwas auf die Bremse.

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