Innsbrucker Stadtpolitik diskutiert über Wirtschaftspaket

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Innsbruck – Die Zukunft der Innsbrucker Stadtregierung ist immer noch völlig offen. Fast drei Wochen nach der Wahl von FPÖ-Mann Markus Lassenberger zum Vizebürgermeister und den darauffolgenden Frontalangriffen der Grünen gegen Für Innsbruck (FI) findet heute erstmals ein Gespräch zwischen dem Bürgermeister Georg Willi (Grüne) und der FI-Führungsspitze statt. Ergebnis: völlig offen.

Am Dienstag geht es dann gleich weiter mit den Gesprächen im Innsbrucker Rathaus: Die Koalitionsparteien (Grüne, FI, SPÖ und ÖVP) sowie die NEOS diskutieren morgen Vormittag über ein Wirtschaftspaket für die Coronagebeutelte Stadt.

Für Wirtschafts-Stadträtin Christine Oppitz-Plörer (FI) geht es vor allem um die Schaffung von Arbeitsplätzen in Innsbruck, etwa durch Betriebsansiedelungen. Ganz oben auf ihrer Agenda steht auch eine Verkehrslösung für das Gewerbegebiet Rossa­u sowie das Vorantreiben des Entwicklungsprozesses in der Altstadt. „Das historische Zentrum ist die Visitenkarte einer Stadt. Wir müssen hier wieder einen attraktiven Handelsmix erreichen“, so Oppitz-Plörer. Darüber hinaus brauche es eine Entscheidung, wie es mit der Bergweihnacht weitergeht.

Dem Kampf gegen den Leerstand im Stadtzentrum schließen sich die NEOS an, die beim Gespräch über das Wirtschaftspaket erstmals ebenfalls mit am Tisch sitzen (weitere Gespräche über eine etwaige Mitarbeit in der Koalition gab es bislang übrigens nicht). Zentrales Thema für die NEOS ist eine Belebung der Innenstadt. Sie wollen eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, attraktive öffentliche Räume sowie ein vielfältiges Angebot und diverse Nutzungsmöglichkeiten im Zentrum. Darüber hinaus schlagen die NEOS eine Umstrukturierung des Stadtmarketings vor. „Das Stadtmarketing braucht eine Zieldefinition, endlich ein Budget und eine grundlegende Aufwertung“, betont NEOS-GR Julia Seidl. (dd)

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