Überragender Brady führte Tampa Bay zum Super-Bowl-Triumph

Superstar-Quarterback Tom Brady hat die Tampa Bay Buccaneers zum Triumph in der 55. Super Bowl geführt und seinen siebenten Meistertitel gewonnen. Das Team aus Florida setzte sich im Finale der National Football League am Sonntag (Ortszeit) überlegen mit 31:9 gegen die Kansas City Chiefs und Spielmacher Patrick Mahomes durch. Die Buccaneers gewannen damit ihre zweite Meisterschaft nach 2003.

Sie waren das erste Team der NFL-Geschichte, das eine Super Bowl im eigenen Stadion spielte. Vorjahreschampion Kansas City verpasste hingegen die erfolgreiche Titelverteidigung.

Mit sechs Super-Bowl-Siegen für die New England Patriots war Brady bereits zuvor der erfolgreichste Football-Profi der Geschichte und untermauerte den Ausnahmestatus in seiner ersten Saison für die Bucs eindrucksvoll. Der 43-Jährige warf in seinem zehnten Final-Auftritt drei Touchdownpässe, zwei davon auf seinen langjährigen Teamkollegen Rob Gronkowski. Im mit Spannung erwarteten Quarterbackduell war der 18 Jahre jüngere Mahomes deutlich unterlegen. Er blieb auch durch grobe Patzer seiner Mitspieler ohne Touchdown und leistete sich zwei Fehlpässe zum Gegner.

Trotz der Coronavirus-Pandemie durften 25.000 Zuschauer bei der Super Bowl im Raymond James Stadium dabei sein, darunter 7.500 bereits geimpfte Menschen aus dem Gesundheitswesen. In der Halbzeitshow trat der kanadische Rapper The Weeknd auf, vor der Partie trug die US-Star-Poetin Amanda Gorman ein Gedicht zu Ehren der wichtigen Arbeiter in der Corona-Krise vor.

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