Aus negativen Tests Positives holen

Der VC Tirol hat das Rennen um den letzten Play-off-Platz der Volleyball-Damen-Bundesliga selbst in der Hand. Hilfe von Stadtrivale TI-Volley braucht es nicht.

Der VCT (Bild Eva Stabentheiner) will Platz acht verteidigen.
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Innsbruck –Die Rechenspiele finden ihr Ende: Bereits heute (17.35 Uhr, live ORF Sport+) kann sich der VCT gegen Schlusslicht Bisamberg/Hollabrunn fix für das Play-off der besten acht qualifizieren. „Das sollte schaffbar sein“, erklärt Obfrau Therese Achammer. Damit wäre man durch – unabhängig davon, wie TI-abc-fliesen-volley am Samstag im letzten Spiel gegen den direkten VCT-Konkurrenten Hartberg spielt. Der VCT hätte selbst bei Punktegleichheit mehr Siege.

Hilfe von den Stadtkolleginnen braucht es also eher nicht. Die TI beteuert ohnehin, gegen Hartberg „voll spielen“ zu wollen, „immerhin geht es gegen Salzburg um das Heimspielrecht im Play-off“, sagt Manager Michael Falkner. Die 1:3-Niederlage im ÖVV-Cup-Halbfinale vom Montag muss man noch wegstecken. Gegner Linz galt zwar als Favorit, die Chance, das Spiel nach abgewehrten Matchbällen noch weiter zu drehen, war da. Falkner: „Wenn wir es nach dem 20:20 im vierten Satz noch in einen fünften geschafft hätten, weiß ich nicht, wie es ausgegangen wäre.“

In der AVL geht es indes für alle ins Finale des Grunddurchgangs, zeitgleich. Einzig: Klagenfurt und Eisenerz tragen am 17. Februar noch ein Spiel aus. „Eine seltsame Vorgangsweise des Verbandes“, wundert sich VCT-Obfrau Achammer, TI-Verantwortlicher Falkner ergänzt: „Optimal ist das nicht. Es dürfte ein TV-Spiel sein.“ Glücklicherweise geht es dabei aber um kaum noch was Entscheidendes. Apropos Entscheidung: Die jüngsten Corona-Maßnahmen zur Ausreise aus Tirol betreffen auch die Bundesligisten, Achammer reagiert nüchtern: „Wir sind ohnehin ständig getestet, negativ wohlgemerkt, wir müssen nur Positives auf das Feld bringen.“ (sab)


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