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Die Impf-Rebellion wächst im Tiroler „Mutationsgebiet“

Die Ärztekammer fordert vom Bund, den wirksamsten Impfstoff nach Tirol zu liefern. Opposition ortet Chaos beim Impfplan des Landes.

Tirol will einen wirksameren Impfstoff als den von AstraZeneca. Das sei „völlig verkehrt“, sagt der Bund.
© AFP

Von Anita Heubacher

Innsbruck — Das Land Tirol bekomme nächste Woche AstraZeneca-Impfstoff. Ziel sei es, den Bezirk Schwaz durchzuimpfen. So steht es in einer Mail des Landes an die Gemeinden im Bezirk Schwaz. Man möge Impfwillige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren namhaft machen.

Ob das ausgerechnet im Bezirk Schwaz gelingt, sei dahingestellt, denn der Impfstoff von AstraZeneca hat an Beliebtheit massiv eingebüßt. Ihm wird nachgesagt, dass er ausgerechnet bei der südafrikanischen Variante weniger wirksam ist. Der Bezirk Schwaz gilt als Mutations-Hotspot.


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