Stöger verhindert Bayer-Sieg - BVB 2:2 gegen Hoffenheim

Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Rang drei in der deutschen Fußball-Bundesliga verpasst. Die Werkself kam am Samstag gegen den Vorletzten FSV Mainz trotz einer 2:0-Führung über ein 2:2 nicht hinaus. Zum Sargnagel wurde der 27-jährige Oberösterreicher Kevin Stöger, der in der 93. Minute traf. Wie für den Vierten gab es auch für Borussia Dortmund im Kampf um die Champions-League-Plätze keinen vollen Erfolg, der BVB musste sich gegen 1899 Hoffenheim mit einem 2:2 begnügen.

Beim 1:1 des VfB Stuttgart gegen Hertha BSC Berlin trug sich ÖFB-Teamstürmer Sasa Kalajdzic zum neunten Mal in dieser Saison in die Schützenliste ein. Keine Treffer gab es im Duell von Werder Bremen mit dem SC Freiburg.

Leverkusens Führung ging auf das Konto von Lucas Alario (14.), der 28-jährige Argentinier erzielte seinen neunten Saisontreffer. Patrik Schick (85.) machte spät vermeintlich alles klar. Doch der Abstiegskandidat legte ein furioses Finish hin. Zuerst traf Robert Glatzel (89.), dann war Stöger via Abstauber nicht einmal zehn Minuten nach seiner Einwechslung zum zweiten Mal in dieser Saison erfolgreich. Somit holte Mainz, wo Philipp Mwene und Karim Onisiwo (bis 79.) in der Startelf standen, vier Punkte aus den jüngsten zwei Runden. Bei den punktgleich mit Frankfurt liegenden Leverkusenern kam wie der am Knie verletzte Julian Baumgartlinger auch Aleksandar Dragovic nicht zum Einsatz.

Der Abstand zum Sechsten Dortmund beträgt nach wie vor drei Zähler. Der Dortmunder Punktgewinn war hart erkämpft und wurde durch Erling Haaland erst in der 81. Minute fixiert. Der 20-jährige Stürmerstar sorgte im 16. Ligaspiel für seinen 15. Treffer. Zuvor hatten nach der frühen Dortmund-Führung durch Jadon Sancho (24.), der Ex-Salzburger Munas Dabbur (31.) und Ihlas Bebou (51.) für die zwölftplatzierten Hoffenheimer getroffen. Bei den Gästen bildeten Florian Grillitsch und Stefan Posch zwei Drittel der Dreierkette, Christoph Baumgartner spielte in der Offensive durch. Die Dortmunder haben nur eines der jüngsten sechs Spiele gewonnen, ein Befreiungsschlag für Trainer Edin Terzic blieb aus.

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Im Stuttgart-Dress stand vor der Pause mehrmals Kalajdzic im Mittelpunkt. Der 23-jährige Stürmer ließ zwei gute Möglichkeiten ungenutzt, ehe er sein Team unmittelbar vor dem Pausenpfiff doch noch per Kopf voranbrachte. Für einen Sieg reichte es aber nicht, da Luca Netz (82.) noch der Ausgleich gelang. Stuttgart ist Zehnter, die Hertha liegt auf Rang 15.

Keine Tore gab es in Bremen zu sehen. Auf Werder-Seite spielte Marco Friedl durch, Romano Schmid war bis zur 86. Minute im Einsatz. Philipp Lienhart war im Freiburg-Dress über die volle Distanz dabei.


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