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Frust und Freude an den Flüssen: Fischotter in Tirol

Laut einer aktuellen Erhebung leben bis zu 85 Otter in Tirol. Der Bestand ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Umweltschützer sind vorsichtig optimistisch, die Fischer warnen.

Da die – immer noch gefährdete – Tiroler Otter-Population die Bestände vom Aussterben bedrohter Fische gefährde, fordert der heimische Fischereiverband Regulierungsmöglichkeiten.
© APA/dpa/Silas Stein

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Sie werden bis zu anderthalb Meter lang, in freier Wildbahn maximal 13 Jahre alt und können bis zu acht Minuten lang tauchen: Die Fischotter, welche biologisch gesehen zur Familie der Marder gehören und lange vom Aussterben bedroht waren, erobern gerade Tirols Bäche und Flüsse zurück. Laut einer aktuellen Erhebung des Landes leben zwischen 57 und 85 Individuen in den heimischen Gewässern – rund zehnmal so viele wie noch vor zehn Jahren. Umweltschützer stimmt das vorsichtig optimistisch, Angler warnen davor, dass die Bestände gefährdeter Fischarten durch die Rückkehrer noch weiter schrumpfen.


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