Wagen der Appenzeller Bahn landen in der Schrottpresse

Fünf ausgediente Steuerwagen und fünf Triebwagen der Schweizer Appenzeller Bahnen sollten nach früheren Plänen, in denen oft von Elektrifizierung die Rede war, der Achenseebahn die Zukunft sichern. Daraus geworden ist nichts.

Der erste von acht Wagen aus dem Appenzell, der bisher auf den Gleisen der Achenseebahn stand, wurde gestern demontiert.
© Zwicknagl

Jenbach – Fünf ausgediente Steuerwagen und fünf Triebwagen der Schweizer Appenzeller Bahnen sollten nach früheren Plänen, in denen oft von Elektrifizierung die Rede war, der Achenseebahn die Zukunft sichern. Daraus geworden ist nichts. Denn acht der zehn Wagen werden bis nächste Woche verschrottet sein. „Nur zwei Steuerwagen, die als so genannter Interventionszug dienen könnten, bleiben erhalten“, berichtete gestern Eisenbahndirektor Martin Uhlig, während der erste Wagen zerlegt wurde. Bis Ende der nächsten Woche sollen die jeweils elf Tonnen schweren Steuerwagen und die 48 Tonnen schweren Triebwagen in der Schrottpresse landen. Die Verhandlungen führten Martin Uhlig und der Masseverwalter. Zu bezahlen ist dafür nichts. „Ein Drehgestell hat immerhin ein Gewicht von acht Tonnen“, heißt es. (zw)


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