Zuversicht beim Haller Burgsommer: Sechs Konzerte im Juni geplant

Sechs Open-Air-Konzerte mit Ernst Molden, Voodoo Jürgens oder Nino aus Wien sind im Juni geplant – wenn Corona es zulässt.

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Ursula Strauss und Ernst Molden geben sich am 23. Juni die Ehre. Molden bringt auch an zwei weiteren Abenden namhafte „Hawara“ mit.
© Matejschek

Hall – 2020 war der Haller Burgsommer – mit aufwändigem Corona-Management – die größte Tiroler Konzertveranstaltung in einem rabenschwarzen Jahr für die Kulturbranche. Ja, die drei ausverkauften Konzertabende „Ernst Molden & Friends“ (je 500 Besucher) bildeten laut Prokurist Andreas Ablinger nach dem „Theater im Park“ in Wien sogar das zweitgrößte Freiluftevent Österreichs.

Und Ablinger ist zuversichtlich, dass im Hofratsgarten der Burg Hasegg auch heuer wieder eine hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe rund um den Wiener Liedermacher Ernst Molden möglich ist. Geplant sind diesmal, so Covid will, sogar sechs Konzerte an drei Abenden.

Den Auftakt, am 23. Juni um 19 Uhr, bestreitet die junge Wiener Songwriterin, Dichterin und Regisseurin Anna Mabo, deren Debütalbum bei „Bader Molden Recordings“ erschienen ist. Um 21 Uhr geben sich dann Schauspielerin Ursula Strauss (die man nicht nur aus „Schnell ermittelt“ kennt) und Molden die Ehre, ihr gemeinsames Album „Wüdnis“ erschien 2020.

Am 24. Juni um 19 Uhr ist die oberösterreichische Komponistin, Geigerin und Sängerin Julia Lacherstorfer zu erleben, die für zeitgenössische, experimentierfreudige Folk- bzw. Volksmusik steht. Um 21 Uhr steht Ernst Molden gemeinsam mit dem Nino aus Wien auf der Bühne, dem vielleicht originellsten Wiener Liedermacher der vergangenen Jahre.

Das 19-Uhr-Konzert am 25. Juni spielt Molden gemeinsam mit der formidablen bayerischen Formation Dreiviertelblut (um den ehemaligen Bananafishbones-Sänger Sebastian Horn), bevor Voodoo Jürgens und seine Ansa Panier um 21 Uhr für ein Finale mit wüster Strizzi-Poesie, schwarzem Humor und sattem Groove sorgen.

Das Sicherheits- und Abstandskonzept – Zuschauer werden zum Platz geleitet, füllen auf freiwilliger Basis ein Datenblatt aus, werden per „fliegendem“ Service gastronomisch versorgt etc. – hat sich laut Ablinger 2020 ideal bewährt und soll heuer so weitergeführt werden. Der Vorverkauf unter www.oeticket.at läuft bereits. (TT, md)


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