Schwazer Aschermittwoch der Künstler findet online statt

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Guardian Pater Jakob, Autor Felix Mitterer und die Schwazer Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey (v. l.) im Franziskanerkloster.
© Stadtgemeinde

Schwaz – Am Aschermittwoch trifft sich alle Jahre die Künstlerschaft aus Schwaz gemeinsam mit anderen Kulturtreibenden, um in der Studienkapelle des Franziskanerklosters den „Aschermittwoch der Künstler“ zu feiern.

Heuer ist wegen der Corona-Pandemie alles anders. Und zu feiern gibt es gerade für die Künstler, von denen viele seit Monaten keine Auftritte, Engagements und Ausstellungen mehr hatten, nichts. Trotzdem setzt die Stadtgemeinde für die Künstler ein Zeichen zum Ausklang eines nicht stattgefundenen närrischen Treibens in diesem Jahr. So begrüßte die Schwazer Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey den heurigen Redner Felix Mitterer vor wenigen Tagen ohne das gewohnte Künstler-Publikum in der Franziskanerkirche. Und zwar, um seine Rede filmisch aufzuzeichnen und so einem breiten Publikum ab dem heutigen Aschermittwoch zugänglich zu machen.

Der bekannte Autor gedachte in seinen Worten der Vergänglichkeit und unserer derzeitigen Lebenssituation und skizzierte mit Hoffnung eine bessere nahe Zukunft. Guardian Pater Jakob streute nach Segensworten traditionell die Asche aufs Haupt. Begleitet wurden die Worte von Sonja Melzer auf der Geige und Matthias Schinagl auf der frisch restaurierten Orgel der Klosterkirche.

Die Veranstaltung ist ab dem heutigen Aschermittwoch auf der Homepage der Stadt Schwaz, www.schwaz.at, für alle Interessierten in einem Film von Gerhard Sottner zu sehen.

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Auf die sonst im Anschluss in geselliger Runde genossene Fastensuppe musste heuer verzichtet werden. Auch die Fastensuppe, die der Rotary Club normalerweise am Stadtplatz für den guten Zweck verkauft, gibt es heute nicht. (TT)


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