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Milliarden-Kosten fürs Testen: Gratis ist beim Corona-Test gar nichts

Der Haken beim Aufruf zur „Gratis-Testaktion“. Der Test an sich kostet, der, der ihn abnimmt, verdient und das Labor ebenso.

Die Kosten beziehen sich auf PCR-Tests und die Antigen-Schnelltests, nicht berücksichtigt sind die 20 Millionen „Nasenbohrer-Tests“ für die Schulen.
© iStockphoto

Von Anita Heubacher

Innsbruck — Bundes- und Landesregierungen werden nicht müde, die Bevölkerung zu Gratis-Corona-Tests einzuladen. „Gratis" ist hier arg untertrieben. Das Testen hat die Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Ein schönes Beispiel für eine Kosten-Nutzen-Rechnung sind die österreichweiten Massentests Anfang Dezember. Um 67 Millionen Euro kaufte Türkis-Grün Antigen-Test-Kits ein. Das sind 6,70 Euro pro Test-Kit, die Slowakei zahlte die Hälfte. Es hagelte Kritik.


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