Durchzugsverkehr im Fokus: Petition in Innsbruck übergeben

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Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl (2. v. l.) nahm die 120 Unterschriften – und eine Vielzahl an konkreten Ideen und Vorschlägen – von Ilse Kirchebner, Elisabeth Jürschik und Brigitte Schwab (v. l.) entgegen.
© Jürschik

Innsbruck – Eine Verkehrsberuhigung im Wohngebiet rund um die stark frequentierte Gerhart-Hauptmann-Straße in Innsbruck-Amras, eine sicherere Radwegführung gegen die Einbahn, die Überwachung von Tempo 30 mittels Radar und Leuchtanzeigen zur Selbstkontrolle – und generell ein Dialog zwischen Anwohnern, Politik, Straßennutzern und Fachleuten in Form einer breiten Bürgerbeteiligung: Das sind die Kernanliegen der Petition „Gerhart-Hauptmann KANN – Initiative für ein bewegtes Miteinander“ (die TT berichtete). Am Mittwoch haben die Initiatorinnen Elisabeth Jürschik, Ilse Kirchebner und Brigitte Schwab die Petition mit 120 Unterschriften an BM Georg Willi und Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl (beide Grüne) übergeben.

Schwarzl dankt den Anrainerinnen für ihr Engagement. Erste gestalterische und organisatorische Vorschläge von Verkehrsplanung und Radkoordination lägen bereits vor. „Wir lassen jedoch noch prüfen, wie eine großräumigere Reduktion des Durchzugsverkehrs möglich ist, um Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu reduzieren, ohne andere Erschließungsstraßen mit zusätzlichem Kfz-Verkehr zu belasten.“ Ziel sei hier, wie auch sonst immer, „dass der nicht-motorisierte Verkehr genug Platz zum sicheren Fahren hat“. Man habe einen Folgetermin mit den Anrainern vereinbart, „bei dem wir im April konkrete Optionen besprechen wollen“. (md)


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