In Hartberg liegt für die WSG Tirol der Schlüssel zum Meister-Play-off

Ein Blick auf die Bundesliga-Tabelle genügt, um die Bedeutung des heutigen Hartberg-Spiels (18.30 Uhr/TT.com-Live-Ticker) für die WSG Tirol abzulesen.

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Nach der Ladehemmung gegen St. Pölten will WSG-Torjäger Nikolai Baden Frederiksen heute in Hartberg wieder heiß laufen.
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Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach der erwarteten Niederlage gegen Salzburg (2:4) und dem „Selbstfaller“ gegen St. Pölten (0:1) wäre es aus Sicht der WSG Tirol heute (18.30 Uhr) im Bundesliga-Nachtragsspiel in Hartberg an der Zeit, wieder anzuschreiben. Während sich die Steirer mit einem Heimsieg im Kampf um die Top sechs zurück ins Geschäft bringen könnten, könnte sich die WSG bei einem vollen Erfolg vier Runden vor Ende des Grunddurchgangs entscheidend absetzen.

„Es ist absolut richtungsweisend. Wenn wir gewinnen, können wir am Samstag bei der Admira gleich nachlagen und wenn wir verlieren, wird’s brutal eng und auch mental nicht leichter“, notiert Trainer Thommy Silberberger vor einer Schnittpartie, in der er „eine Reaktion auf das St. Pölten-Spiel“ sehen will. Denn das Videostudium bestätigte ihn in seiner Ausführung, dass die Niederlage auch aus mangelndem Teamwork resultiert hatte. Und das kann sich die WSG Tirol einfach nicht leisten: „Wenn wir so spielen wie gegen St. Pölten, geht’s nicht gut.“

Die elf Richtigen für die Startelf ergeben sich bei der WSG von selbst, während Hartberg-Coach Markus Schopp in der Offensive durchaus die Qual der Wahl hat. Dario Tadic ist immer gefährlich, ob mit Rajko Rep ein weiterer Hochkaräter bereitsteht, ist offen. Von der Bank – das zeigte das St. Pölten-Match – kann die WSG bei einem Rückstand offensiv nur begrenzt reagieren. „Umso wichtiger wäre es, in Führung zu gehen“, bestätigt Silberberger, der sich ein auch physisch sehr intensives Spiel erwartet: „Für sie ist es im Kampf um die Meistergruppe die wohl letzte Chance.“

Bei aller Wichtigkeit der heutigen Partie verlor Silberberger auch auf der langen Anreise nach Hartberg den Humor nicht: Weil die Grenzpolizei kein grünes Licht für eine Fahrt übers Deutsche Eck genehmigte, stand eine „Dörferrallye“ an: „Österreich sehen und leben“, schmunzelte Silberberger beim Blick aus dem Bus, in den man heute drei Punkte mitnehmen will.

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