Die weltbesten Freerider kommen nach Fieberbrunn

Mit einem strengen Sicherheitskonzept macht der Weltcup zwischen 6. und 12. März Halt am Wildseeloder. Heuer leider ohne Zuschauer.

Cody Bramwell aus Schweden bezwang im März des Vorjahres bei der Freeride World Tour den Wildseeloder in Fieberbrunn.
© AFP

Von Michael Mader

Fieberbrunn – Spektakuläre Rides vom Wildseeloder sind auch in diesem Jahr garantiert, wenn die weltbesten Freerider wieder Station in Fieberbrunn machen.

Wie auch bei Weltcupveranstaltungen in anderen Sportarten begleitet in diesem Jahr ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept den Stopp der weltbesten Freerider in Fieberbrunn, verspricht eine Aussendung des Veranstalters.

„Wir konnten in der Region mit diversen Profisport-Veranstaltungen, allen voran natürlich mit den beiden Biathlon-Weltcupveranstaltungen im Dezember, schon viel Erfahrung sammeln, die wir nun auch bei der Austragung der Freeride World Tour entsprechend umsetzen werden“, betont Armin Kuen, Geschäftsführer des Tourismusverbands PillerseeTal.

Wenngleich die fehlenden Zuseher beim Biathlon-Weltcup wesentlich schmerzhafter waren. Kuen: „Beim Biathlon sind normalerwiese 35.000 bis 40.000 Fans, die teilweise bis zu einer Woche bei uns bleiben. Dafür haben wir aber auch zwei Veranstaltungen bekommen. Bei der Freeride World Tour sind immer so um die 5000 Zuseher, aber auch hier könnten sich zwei Wettkämpfe in der Woche ausgehen.“

Bei den Freeridern sind die Fans dank Livestreams hautnah am Geschehen. Schon in den vergangenen Jahren sorgte die freeridebegeisterte Community für einen beachtlichen Werbewert in den Zielgruppen. Besonders in den digitalen Medien präsentierte sich der Freeride-World-Tour-Stopp in Fieberbrunn stark, heißt es seitens des Tourismusverbands.

„Insgesamt spricht man pro Stopp von einem Werbewert von rund 1,2 Millionen Euro. Über 9 Millionen Klicks erzielten die Social-Media-Videos, die im vergangenen Jahr aus Fieberbrunn veröffentlicht wurden. Rund eine halbe Million Zuseher sahen unsere Veranstaltung im Livestream und 11 Millionen TV-Zuseher verfolgten weltweit die Newsberichte im TV. An die 900 Presseartikel erschienen neben den Kernmärkten Deutschland und Österreich auch in der Schweiz, Frankreich, USA, Großbritannien oder Kanada“, weiß Toni Niederwieser, Geschäftsführer der Bergbahnen Fieberbrunn.

Neben der Sicherheit auf den Hängen wird bei den Teilnehmern ein großes Augenmerk auf Corona-Hygienemaßnahmen gelegt. Ohne negatives Testergebnis kann vor Ort keine Startnummer oder Akkreditierung ausgehändigt werden. Zudem werden so genannte Bubbles eingerichtet, um die einzelnen Gruppen voneinander zu trennen. Neben einem ausgefeilten Testsystem und einer mobilen Teststation vor Ort gelten natürlich die Maskenpflicht und die Einhaltung der Abstandsregel.


Kommentieren


Schlagworte