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Einbrüche im Tourismus: Sölden braucht erstmals einen „Kassenverstärker“

Kontokurrentkredit über eine Million hilft die Mindereinnahmen aus der Kommunalsteuer von 1,3 Millionen kurzzeitig zu überbrücken.

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Brückenwünsche und Umfahrungsträume werden in Sölden Corona-bedingt hintangestellt.
© Parth Thomas

Von Thomas Parth

Sölden – „Das tut uns schon weh!“, kommt Gemeinde­oberhaupt Ernst Schöpf nicht an einer drastischen Formulierung vorbei. Hat die Tourismusgemeinde Sölden auf Basis Jänner doch für 2021 mit einem Rückgang der Kommunalsteuer von 1,326.000 Euro zu rechnen. Bei Erschließungsgebühren und Müllgebühren schlagen sich die Einbrüche im Tourismus ebenso zu Buche wie im Standesamt. „Selbst hier rechnen wir mit 11.636 Euro weniger Einnahmen, weil auch weniger geheiratet wird und weil Corona alle Lebensbereiche betrifft“, zeigt Schöpf auf. „Wir müssen auf das Beste hoffen und erkennen, dass wir lediglich Passagier im Zuge des Corona-Geschehens sind“, meint Schöpf.


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