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Vignettenbefreiung bei Kufstein soll nicht noch einmal auf Prüfstand

Türkis-Grüne Koalition spricht sich gegen allfällige Wiederholung der Evaluierung aus. NEOS denken allgemeine Grenzregion-Ausnahme an.

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Seit 15. Dezember 2019 gilt von Deutschland kommend bis zur Autobahnausfahrt Kufstein Süd (wieder) das „Zuckerl“ Vignettenfreiheit.
© Otter

Von Manfred Mitterwachauer

Wien, Kufstein – Dass das Verkehrsministerium in seinem gestern dem Nationalrat übermittelten Abschlussbericht die Beibehaltung der auf fünf grenznahen Autobahnabschnitten in Österreich Ende 2019 eingeführten Vignettenfreiheit (darunter die Strecke bei Kufstein) empfiehlt, traf gestern auf Applaus aus vielen politischen Ecken. Wie berichtet, sieht Ministerin Leonore Gewessler keinen Grund, daran zu rütteln. Die Asfinag war mit der Evaluierung der Auswirkungen beauftragt worden – die besagte Studie kam zum Schluss, dass der Zweck nicht erfüllt werde. Doch für das Ministerium ist diese Schlussfolgerung, gestützt auf eine – Corona-bedingt – schwache Datenlage, nicht nachvollziehbar. Bereits zuvor hatte das Land Tirol mit LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) in einer Stellungnahme das Gutachter-Fazit scharf kritisiert.


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