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Vor dem harten Lockdown: „Mayrhofen ist plötzlich wie eine Geisterstadt“

Leer gefegte Straßen, bedrückte Gesichter, Stimmungstief in Mayrhofen. Viele wissen, „es nutzt eh nix“, doch die Nerven sind überstrapaziert.

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Eigentlich steppt zu dieser Jahreszeit in Mayrhofen der Bär. In letzter Zeit war nur wenig los. Seit gestern wirkt der Ort wie ausgestorben.
© Fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

Mayrhofen – So verlassen wie gestern sieht man die Hauptstraße durch Mayrhofen wohl so gut wie nie. Wer durch die Marktgemeinde spaziert, zählt derzeit wohl mehr Baukräne als Fußgänger. „Es ist wie in einer Geisterstadt“, sagt ein Einheimischer kopfschüttelnd. Mehr wolle er zur derzeitigen Situation nicht sagen. „Es bringt ja eh nix“, meint er nur und geht weiter. Ab Samstag gilt dort wieder der harte Lockdown.


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