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Ein Jahr nach Gatterjagd: Tbc bei Rotwild in Kaisers verschwunden

Die Gatterjagd in Kaisers sorgte letztes Jahr für Wirbel. Seither wurde dort kein infiziertes Tier mehr gefunden. Das überrascht auch Landesveterinärdirektor Kössler.

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Das Rotwild in Kaisers war im Vorjahr wegen einer hohen Tbc-Durchseuchungsrate ins Visier der Behörde geraten. Jetzt folgte die Überraschung.
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Von Simone Tschol

Kaisers – Entsetzen und Fassungslosigkeit machten sich im Februar vergangenen Jahres in Kaisers breit. Der im Zuge der Tbc-Seuchenbekämpfung von der Landesveterinärbehörde angeordnete Abschuss von 34 Stück Rotwild im Reduktionsgatter löste weit über die Gemeindegrenzen hinaus eine Welle der Empörung aus. Einer der schärfsten Kritiker war und ist Bürgermeister Norbert Lorenz. Er hatte bereits vor dem „Massaker“, wie er es nennt, seine prinzipiellen Zweifel an der Rotwilddurchseuchungsrate im Gemeindegebiet geäußert. Und daran hat sich auch nichts geändert.


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