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Land feilt noch an Sommer-Angebot für Tirols Schulen

Während für die Neuauflage der Sommer-Schule des Bundes die Anmeldung mit 12. März ausläuft, will Tirol neue Lernbegleitung anbieten. Förderstundenstart verzögert sich.

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Noch ist die Sommer-Schule Monate entfernt, ihre Planung geht dennoch bereits ins Finale.
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Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Zwei Wochen, vom 30. August bis zum 10. September, plant der Bund auch für heuer eine „Sommer-Schule“ in Tirol. Diese soll helfen, durch Schul-Lockdown und Home-Schooling aufgerissene Bildungslücken bei Volksschülern (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht) sowie Schülern der Sekundarstufe 1 (Deutsch, Mathematik) zu schließen. Laut Bildungsministerium läuft die Anmeldefrist bereits am 12. März ab. In einer ersten Vorabmeldung an das Ministerium hat die Bildungsdirektion Tirol kürzlich 56 Schulstandorte mit 195 Gruppen (mindestens acht Schüler) für die Sommer-Schule nach Wien gemeldet. Mit Stand gestern waren es bereits 65. 97 haben abgesagt. Zum Vergleich: Im Sommer 2020 waren es nur 39 Standorte mit 145 Gruppen. Tirol weist über 600 Schul­standorte auf. Die Bedarfserhebung bei den Eltern läuft noch. Die Bildungsdirektion versichert zudem, dass Nachmeldungen auch noch bis Ende März möglich sein werden.


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