Tests in Mayrhofen: Sechs neue Verdachtsfälle auf Südafrika-Mutation

In Mayrhofen wurden bis gestern 1870 PCR-Tests ausgewertet. 20 waren positiv, in sechs Fällen könnte es sich um die südafrikanische Mutation handeln.

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Noch bis Mittwoch um 24 Uhr laufen die verhängten „Ausreisekontrollen“ im Zillertaler Mayrhofen
© Thomas Böhm

Innsbruck, Mayrhofen – Alles ruhig, hieß es auch gestern von Seiten der Polizei, die in Mayrhofen – zusammen mit dem Bundesheer – derzeit die Ein- und Ausreise kontrolliert. Noch bis Mittwoch 24 Uhr darf den Ort nur verlassen, wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann.

Mit Stand gestern am frühen Abend waren seit Kontrollbeginn am Samstag 2186 PCR-Tests durchgeführt und davon 1870 ausgewertet, teilte das Land mit. In Summe wurden in Mayrhofen bis dato 20 neue positive Fälle entdeckt – gestern waren es acht. In sechs Fällen besteht ein Verdacht auf die gefährlichere südafrikanische Virusmutation.

Selbige ist auch der Anlass für die Abriegelung der Zillertaler Gemeinde. Tirolweit wurden gestern 18 neue Verdachtsfälle gemeldet – die Zahl der aktiv positiven sowie der Verdachtsfälle beläuft sich somit auf 88. Alleine in Mayr­hofen gelten 34 südafrikanische Mutationsverdachtsfälle als aktiv positiv.

Von Seiten der Polizei heißt es, es seien 910 Fahrzeuge sowie 1115 Personen kontrolliert worden. Zehn Personen musste die Ausreise aus Mayr­hofen verweigert werden. Zwischenfälle wurden keine gemeldet. Mit Wochenbeginn rechnet man aber mit einem höheren Verkehrs- und deshalb auch Kontroll­aufkommen. (mami)


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