3:4-Niederlage in Villach: Haie sind im Play-off wieder nur Zuschauer

Nach einer 3:4-Niederlage in Villach ist der Play-off-Zug endgültig für die Innsbrucker Haie abgefahren. Für die VSV-Adler sieht’s jetzt richtig gut aus.

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Am Ende ging der Blick in Villach nach unten – Kapitän Sam Herr zeigte nicht nur wegen zwei Treffern, dass er das Herz am richtigen Fleck hat.
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Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach der denkbar unglücklichen 4:5-Penalty-Niederlage mit zwei aberkannten Treffern in Linz mussten die Haie am Sonntag in Villach gewinnen. Dafür kam aber insbesondere im ersten Drittel und bei einem 0:2-Rückstand zu wenig. Als man im zweiten Abschnitt nach dem herrlichen Anschlusstreffer von Kapitän Sam Herr drauf und dran war, ins Match zurückzukehren, fing man sich zwei unnötige Strafen und das 1:3 in Unterzahl ein.

Herr brachte die Haie im dritten Drittel erneut heran, mit einer schönen Einzelleistung markierte Scott Kosmachuk aber den vierten Treffer für die Adler. Die Moral der Innsbrucker blieb dennoch intakt, Gerlach machte das 3:4. Und als Herr vermeintlich sogar zum 4:4 traf, kam wieder ein zu früher Pfiff, der auch im Puls24-Studio für Gesprächsstoff sorgte.

„Es liegt im Endeffekt an uns, die engen Partien nicht zu entscheiden. Villach ist der verdiente Sieger“, zeigte sich Innsbrucks Co-Trainer Florian Pedevilla als fairer Verlierer. Drei Runden vor Ende der Quali-Runde und bei acht Punkten Rückstand auf den dritten Play-off-Platz, den Villach jetzt mit drei Punkten Vorsprung auf Graz innehat, nannte Pedevilla die Dinge beim Namen: „Es geht in den verbleibenden drei Partien um den Stolz, den jeder Spieler haben muss. Und jeder spielt ja auch um einen neuen Vertrag.“

Ergebnisse

ICE – Qualifikationsrunde

  • Villach – HC IBK 4:3 (2:0, 1:1, 1:2). Tore: Herr (27., 47./PP), Gerlach (57.) bzw. Kosmachuk (12., 50.), Pollastrone (7./PP, 31.).


Weiters:

  • 
Dornbirn – Graz 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
  • 
Bratislava – Linz 4:2 (1:2, 2:0, 1:0)


ICE – Platzierungsrunde

  • Salzburg – Bozen 0:4 (0:0, 0:3, 0:1) 

  • Vienna – Fehervar 1:6 (0:1, 0:4, 1:1

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