Dornbirn nach Sieg in Graz auf Weg ins Play-off

Dornbirn ist den Play-offs in der ICE-Eishockeyliga am Sonntag sehr nahe gekommen. Die Bulldogs setzten sich zuhause gegen die Graz 99ers mit 4:1 durch und liegen mit 18 Punkten nun 5 Zähler über dem „Strich“. Auch der VSV verbesserte mit einem 4:3-Heimsieg über Innsbruck seine Ausgangslage, die Tiroler sind hingegen praktisch weg vom Play-off-Fenster. In der Platzierungsrunde sicherte sich Bozen vorzeitig Platz eins.

Nach drei Siegen in Folge musste sich Salzburg Bozen klar mit 0:4 (0:0,0:3,0:1) geschlagen geben, damit ist den Südtirolern Platz eins nicht mehr zu nehmen. Auch die Vienna Capitals kassierten eine Abfuhr, unterlagen zuhause Schlusslicht Fehervar 1:6 (0:1,0:4,1:1). Hinter Bozen (18 Punkte) herrscht weiterhin dichtes Gedränge. Salzburg (8) bleibt hinter dem am Sonntag spielfreien KAC (9) Dritter, die Capitals (7) rutschten hinter die punktegleichen Ungarn auf den letzten Platz zurück.

„Wir haben uns mit fehlender Disziplin jede Siegchance genommen“, ärgerte sich Caps-Coach Dave Cameron, dessen Team erstmals in der Platzierungsrunde ohne Punkt dastand. „Das betrifft die Strafen, die wir im Spiel genommen haben, aber auch die Undiszipliniertheiten. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Die Enttäuschung ist natürlich groß.“

In der Qualirunde tat Dornbirn einen wichtigen Schritt. Yogan (10./PP), Jevpalovs (12.) und Macierzynski (34./PP) schossen die Vorarlberger zuhause gegen Graz klar in Führung, der Ehrentreffer der 99ers durch Lindner (56.) kam deutlich zu spät. Während die Bulldogs damit langsam mit dem der nächsten Saisonphase planen dürfen, flogen die Steirer erstmals aus den Play-off-Plätzen.

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Profiteur war der VSV, der gegen Schlusslicht Innsbruck allerdings hart zu kämpfen hatte. Je zwei Treffer von Pollastrone (7./PP, 31./PP) und Kosmachuk (12., 50.) waren schließlich genug, auch wenn es die Haie, die zuvor durch Herr (27., 47./PP) doppelt getroffen hatten, im Finish noch einmal spannend machten. Der Kampfgeist wurde nach Gerlachs Anschlusstreffer (57.) aber nicht mehr belohnt. Innsbruck hat drei Spiele vor Schluss acht Punkte Rückstand auf den drittplatzierten VSV und damit praktisch keine Chance mehr auf die Play-offs.

Immer schwieriger wird die Aufgabe nach einem 2:4 in Bratislava auch für Linz. Die Oberösterreicher starteten durch frühe Treffer von Pelletier (4.) und Hytonen (6./SH) zwar ideal, hatten damit aber ihr Pulver verschossen. Ende des zweiten Abschnitts lagen die Gäste bereits durchaus verdient mit 3:2 in Führung und machten kurz vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Damit sind die fünf Punkte hinter dem VSV liegenden Black Wings am Dienstag im direkten Duell mit den Kärntnern zum Siegen verdammt.


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