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Schneeberger, Hütter, Brunner, Schild: Wo ein Wille, da (k)ein Weg

Der Beinbruch von Rosina Schneeberger erinnert nicht nur an die Verletzungs-Misere, sondern auch an jene ÖSV-Damen, die ihre „Stehauf-Mentalität“ stets neu beweisen müssen.

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Die Tirolerin Rosina Schneeberger erlitt im Super-G von Val di Fassa eine Unterschenkelfraktur.
© gepa

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Erst vor wenigen Tagen fand der deutsche Ex-Star Felix Neureuther angesichts des dichten Programms und den vielen Folge-Verletzungen klare Worte: „Der Skisport zerstört sich selbst.“ Der zweifache Familienvater sorgt sich schon lange um die Präsenz des Alpinlagers, vor allem, weil die Verletzungen Eltern abschrecken würden, Kinder zum Sport zu bringen. Und auch das vergangene Wochenende in Val di Fassa (TA) bestätigte den Damen-Trend: Mit Norwegens Kajsa Vickhoff Lie schied eine der besten Speed-Fahrerinnen mit doch kleinerer Fraktur aus, böse erwischte es aber Rosina Scheeberger mit Schien- und Wadenbeinbruch. Dabei ist die 27-jährige Hippacherin heuer die neunte ÖSV-Verletzte (Nationalteam und A-Kader) – und zugleich eine der oft verletzten „Stehauf-Frauen“ ihres Teams.


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