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Herumstreunende Hunde lassen Tirols Jäger verzweifeln

Vier Rehe wurden in einem Igler Wald binnen weniger Monate gerissen. Im urbanen Umfeld ist das Problem akut und den Haltern oft kaum bewusst.

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„Jedem Hund wohnt, wenn auch meist in abgeschwächter Form, sein Ahne, der Wolf, inne“, sagt Landesjägermeister Anton Larcher.
© AFP

Innsbruck – Hubert Burtscher und vier seiner Jäger-Kollegen sind auf den Hund gekommen – im wahrsten Sinn des Wortes. In dem 540 Hektar großen Revier in Igls, das sie gemeinsam gepachtet haben, wurden in den vergangenen Monaten vier Stück Rehwild gerissen. So viele wie noch nie, sagt Burtscher, der glaubt, dass die Tiere von Streunern „gejagt und getötet“ wurden. Im urbanen Umfeld, besonders rund um Innsbruck, haben solche Vorfälle in den vergangenen Jahren stark zugenommen, das Problem ist akut – auch weil sich die Halter dessen oft kaum bewusst sind.


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