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Luegbrücke: Asfinag leitet Enteignungsverfahren ein

Die Gemeinde Gries sorgt mit ihrer beharrlichen Tunnel-Forderung für Kopfschütteln bei der Asfinag. Zusatz-Benefits für Gries sind vom Tisch.

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Die Luegbrücke hoch über Gries am Brenner muss saniert werden. Für die Asfinag ist ein Neubau die beste Variante.
© Thomas Boehm / TT

Von Denise Daum

Gries a. Br. – Mit „David gegen Goliath“ vergleicht die Gemeinde Gries am Brenner ihren Kampf gegen die Sanierung der Luegbrücke und für den Bau eines Tunnels. Zumindest wurde auf diese biblische Legende am Dienstagabend bei der Gemeinderatssitzung in Gries am Brenner mehrfach Bezug genommen. Wie berichtet, hat die Gemeinde Gries einhellig (vier Enthaltungen) beschlossen, die Verträge zur Inanspruchnahme von Gemeindegrund für die Sanierung der Luegbrücke nicht zu unterfertigen. Die von der Asfinag vorgelegten Verträge seien „erschreckend und beim besten Willen nicht zu unterschreiben“, sagte Bürgermeister Karl Mühlsteiger. Er wehrt sich weiter gegen eine „Verbreiterung der Brücke und einen Ausbau der A13“, wie er es nennt. Die Gemeinde bleibt dabei: Ein Tunnel muss her.


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