Schwazer sehen große Impfaktion locker: „Einer muss der Erste sein“
Von „Versuchskaninchen“ bis Dankbarkeit – die Meinungen zur Impfaktion im Bezirk Schwaz gehen auseinander. Was sie eint: gegenseitige Toleranz.
Von Eva-Maria Fankhauser
Schwaz – In den Ortskernen der Gemeinden im Bezirk Schwaz ist es bei einem TT-Lokalaugenschein recht ruhig. Doch in vielen Gemeindeämtern laufen die Telefone heiß. Unzählige Anfragen trudeln ein. „Darf ich impfen, wenn ich Antikörper habe?“ oder „Ist der Impfstoff für mich gut, wenn ich Herzmedikamente nehme?“ und „Wie läuft das jetzt, wenn ich Arbeitspendler bin?“. Aber auch einen Tag nach der Verkündung der Bundes- und Landesregierung kann so manche Frage nicht beantwortet werden.
„Die Verunsicherung der Leute ist groß“, sagt eine Schwazerin. Die Kommunikation nach außen müsse sich dringend verbessern. Die Impfung samt Forschungsprojekt der EU für alle mit Hauptwohnsitz im Bezirk Schwaz und die Testpflicht, um den Bezirk verlassen zu können, lösten sehr unterschiedliche Reaktionen aus.
Kommentare