Nach sechseinhalb Stunden im Bus will Wacker zurück auf die Siegerstraße

Die Aufstiegsambitionen des FC Wacker Innsbruck stehen am Freitag beim FAC auf dem Prüfstand. Trainer Bierofka sucht noch Ersatz auf zwei Abwehrpositionen.

Der Löwe brüllt: Bierofka gastiert mit dem FCW beim FAC.
© gepa

Innsbruck –Manchmal hilft nur noch zu lächeln. Das dachte sich wohl auch Danie­l Bierofka, denn der bayerische Wacker-Trainer darf mit seiner Tiroler Mannschaft nicht durch Bayern fahren, weshalb auf die Schwarz­grünen gestern eine sechseinhalbstündige Busfahrt quer durch Österreich wartete, bevor man heute (18.30 Uhr, live laola1.tv) in Wien beim FAC auf die Siegerstraße zurückkehren will.

So oder so ähnlich erging es zuletzt ja auch schon Bundesligist WSG Tirol oder den Schwazer Handballern. „Wir tingeln heute durch Österreich, aber wir werden das Beste draus machen“, sagte Bierofka. Und lächelte.

🔗 >>> Großclub FC Wacker? So schnell können Bäume in den HImmel wachsen

So wie auch bei der Antwort auf die Frage, ob er beim Ersatz für den gesperrten Lukas Hupfauf und den verletzten Markus Wostry zwischen Routine und jugendlichem Elan wählen müsse? „Das trifft’s. Ich habe zwei Optionen, aus denen ich wählen kann, ich werd’ noch in meinen Bauch reinhören.“ Vieles deutet allerdings auf das Startelf-Debüt von Routinier Anel Hadzic hin, aber auch der 19-jährige Florian Kopp könnte die Aufgabe in der Abwehrzentrale übernehmen.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

⚽ 2. Liga, 17. Runde

  • Freitag: Amstetten - Lafnitz (17.00 Uhr), FAC - FC Wacker (18.30 Uhr), Austria Lustenau - BW Linz (18.30 Uhr), Kapfenberg - Vorwärts Steyr (18.30 Uhr), Juniors OÖ - Rapid II (18.30 Uhr)
  • Samstag: Austria Klagenfurt - Dornbirn (14.30 Uhr)
  • Sonntag: GAK - Young Violets (10.30 Uhr), Liefering - Horn (11.00 Uhr)

„Wenn wir unser Spiel durchziehen, sind wir die bessere Mannschaft“, weiß Außenverteidiger Thomas Kofler. Trainer Bierofka erinnerte auch an die zuletzt schwache Chancenverwertung. Da wird sich natürlich auch „Pechvogel“ Ronivaldo angesprochen fühlen.

Der FAC ist zwar seit fünf Spielen sieglos, hat aber mit Marco Sahanek, dem Ex-Wattener Milan Judik oder Tolg­a Günes durchaus scharfe Waffen im Talon. Und eines scheint sicher: Nur bei einem Sieg wird Daniel Bierofk­a auch heute Abend lächeln ... (t.w.)


Kommentieren


Schlagworte