Innsbrucker Polizei deckte illegale Prostitution auf: 28 Anzeigen

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Das Geschäft mit der käuflichen Liebe blüht auch in Zeiten der Corona-Krise.
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Innsbruck – Die Innsbrucker Polizei führte am Dienstag Kontrollen im illegalen Rotlicht-Milieu durch: Bei der Aktion scharf ertappten die Beamten des Strafamtes vier Rumäninnen bei der illegalen Prostitutionsausübung. „Auffällig ist, dass sich alle vier Frauen über die Vermittlungsplattform Airbnb in Wohnungen eingemietet haben“, erzählt Einsatzleiter Anton Hörhager. Die Geheimprostituierten müssen jetzt mit Strafen von rund 600 Euro rechnen.

Wenn es nach der Anzahl von Eigeninseraten auf einschlägigen Webseiten geht, haben Corona-Krise und -Maßnahmen wenig Auswirkungen auf die illegale Prostitution. „Derzeit zählen wir zwischen 60 und 70 Eigenwerbungen von Frauen“, sagt Hörhager. Vor Covid waren es auch nicht mehr. Auch die Entwicklung bei den Stafverfügungen lässt auf stabile Verhältnisse schließen. „Wir hatten seit Jahresbeginn 28 Anzeigen im Bereich der illegalen Prostitution“, sagt Strafamtsleiter Hörhager: „25 betrafen Frauen, aber auch ein Freier und zwei Chauffeure wurden (als Komplizen) belangt.“ (tom)

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