Kufsteiner Pfarrer will „Superintendent machen“

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Robert Jonischkeit wurde mit großer Mehrheit zu Burgenlands Superintendenten gewählt.
© epd/Uschmann

Kufstein, Oberschützen – Der neue Superintendent der Evangelischen Diözese Burgenland heißt Robert Jonischkeit. Der 47-jährige Kufsteiner Pfarrer wurde gestern von den Delegierten der Superintendentialversammlung in Oberschützen zum Nachfolger von Manfred Koch gewählt. 48 Stimmen entfielen auf den Kufsteiner Pfarrer, 10 auf die Golser Pfarrerin Iris Haidvogel und 6 Stimmen auf die Ruster Pfarrerin Claudia Schörner. Jonischkeit zeigte sich überwältigt von dem Ergebnis. „Das ist die beste Grundlage für eine gute und stabile Zusammenarbeit. Ich freue mich, Burgenländer zu werden und sein zu dürfen“, sagte der designierte Superintendent.

Er wolle nicht „Superintendent sein, ich will Superintendent machen“, meinte der Pfarrer aus Kufstein, der biografische Verbindungen nach Oberschützen hat. Im Amt des Superintendenten, das er am 1. September 2021 antritt, will er „gemeinsam statt einsam“ arbeiten, „agieren statt reagieren“ und auch innovative, zukunftsweisende Initiativen in den Regionen fördern.

Jonischkeit wurde 1973 in Innsbruck geboren. Nach dem Studium der Theologie absolvierte er ein Diakoniepraktikum in Kolumbien und ist seit sieben Jahren als Pfarrer in Kufstein tätig. 2010 schloss Jonischkeit sein Doktoratsstudium an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck mit einer Arbeit zur Friedens­ethik ab. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Die Pfarrstelle in Kufstein wird nun ausgeschrieben, die Pfarrgemeinde wählt dann den Nachfolger oder die Nachfolgerin. (epd, mm)

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