Illegales Glücksspiel: Nach Razzia in Innsbruck hagelte es Anzeigen

Polizei hegte Verdacht auf illegales Glücksspiel, 18 Personen wegen Covid-Verstößen angezeigt.

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Die Innsbrucker Polizei – Symbolfoto – sprengte die Zusammenkunft in einem Lokal. 18 Männer wurden angezeigt.
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Innsbruck – Was tut sich derzeit in den Hinterzimmern der Stadt? In den vergangenen Tagen haben sich nämlich bei der Polizei die Hinweise gehäuft, dass in einem Lokal in Innsbruck das illegale Glücksspiel blüht. Natürlich verboten, in mehrfacher Hinsicht. Schließlich sind wegen der strengen Corona-Maßnahmen zur Zeit auch Zusammenkünfte verboten. Offenbar hat die Innsbrucker Polizei jetzt ein Café in der Landeshauptstadt gefilzt und dort 18 Männer mit Migrationshintergrund angetroffen.

Ursprünglich hatte die Exe­kutive hinter den verschlossenen Türen einen illegalen Glücksspieltreff vermutet. Doch bei der Razzia hat sich dieser Verdacht nicht erhärtet. Trotzdem sprengten die Beamten dabei eine nicht erlaubte Zusammenkunft mit 18 Beteiligten.

Bei den danach durchgeführten Einvernahmen gaben die dort angetroffenen Männer gegenüber der Exekutive an, dass sie zusammen lediglich ein traditionelles türkisches Gesellschaftsspiel gespielt hätten. Und selbstverständlich sei kein Geld im Spiel gewesen, weshalb man ihnen nichts Illegales vorwerfen könne. Geldscheine wurden nicht gefunden, dennoch hagelte es Anzeigen.

Die Männer haben nämlich gegen die Corona-Regelungen verstoßen und müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Nach dem Polizeieinsatz wurde das Lokal polizeilich versiegelt. (TT)


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