Meghan: War nicht auf Leben als Royal vorbereitet

Herzogin Meghan war nach eigenen Worten nicht richtig auf ein Leben in der königlichen Familie vorbereitet. „Was man über Royals weiß, das kennt man aus Märchen“, sagte Meghan in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des US-Senders CBS. „Deshalb ist es einfach, ein Bild davon zu haben, das so fern der Realität ist.“ In die britische Königsfamilie einzuheiraten sei aber eine „ganz andere Sache“ als sie gewohnt gewesen sei, erklärte die Frau von Prinz Harry.

Sie habe nie viel darüber nachgedacht, wie es sein würde, einen Prinzen zu heiraten. „Ich habe nicht völlig verstanden, was das für ein Job ist, was es bedeutet, als Royal aufzutreten“, sagte Meghan in dem mit Spannung erwarteten TV-Auftritt. „Wir haben zu Beginn unserer Beziehung darüber geredet. Aber ich denke, es gab keine Möglichkeit, zu verstehen, was das im Alltag bedeuten würde.“ In den Jahren am Hof sei es schwierig gewesen: „Wahrnehmung und Realität sind zwei sehr unterschiedliche Dinge und man wird nach der Wahrnehmung beurteilt, aber lebt die Realität“, sagte Meghan.

Ihr erstes Treffen mit Queen Elizabeth II. bezeichnete Meghan als „schön und einfach“: „Wir saßen einfach da und plauderten.“ Zuvor habe sie noch schnell einen Knicks geübt, um der Königin Respekt zu zollen.

In Großbritannien waren vor der Ausstrahlung des Interviews schwere Vorwürfe gegen die königliche Familie befürchtet worden. Vorab veröffentlichte Clips legen nahe, dass Meghan im Gespräch mit US-Starmoderatorin Oprah Winfrey deutliche Worte über ihre Erfahrungen mit dem Palast findet.

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Abgedeckt werden nach Angaben von CBS zahlreiche Themen: Meghans Eintritt in die königliche Familie, Heirat, Mutterdasein, philanthropische Arbeit und wie die Ex-Schauspielerin mit dem Leben unter öffentlicher Beobachtung umgeht. Es ist das erste Interview des Paares, seitdem es vor einem Jahr seine royalen Pflichten aufgegeben hat. Das Gespräch wurde am 15. Februar angekündigt, einen Tag nach der Bekanntgabe, dass Harry und Meghan ein zweites Kind erwarten. Wegen des Interviews ist die Stimmung zwischen dem Paar und der königlichen Familie auf einem Tiefpunkt.


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